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Steffisburg zieht einen grossen Nutzen aus dem Bypass Thun Nord. Heute führt fast jede Fahrt nach Steffisburg über die Bernstrasse. Diese ist bereits heute in den Spitzenstunden stark belastet. Es kommt mehrmals täglich zu Stau. Ohne den Bau des Bypass Thun Nord und insbesondere der Parallelstrasse in Glockental würden die Verkehrsbehinderungen in den kommenden Jahren nochmals deutlich zunehmen. Dank der Parallelstrasse, die unter der Bernstrasse durchtaucht, gelangt der Verkehr von Steffisburg künftig direkt auf die Autobahn und den Bypass. Dadurch geht die Verkehrsbelastung insbesondere im Schwäbis deutlich zurück. Der Bypass bietet zudem die Chance, das Entwicklungsgebiet Bahnhof Steffisburg vom Kreisel Glättimühle aus optimal zu erschliessen und in Steffisburg neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Bypass hat für Steffisburg aber auch seinen Preis: Verglichen mit der Stadt Thun muss Steffisburg zwar nur wenig Geld investieren, die neuen Strassen liegen aber fast ausschliesslich auf Steffisburger Boden. Besonders schmerzlich ist dies im Falle der Parallelstrasse im Glockental.
Steffisburg setzt folgende Begleitprojekte zum Bypass Thun Nord um:
- Mit dem Masterplan Landschaft und Siedlung wird dafür gesorgt, dass sich die neuen Strassen in der Glättimüli und im Glockental gut ins Landschafts- und Siedlungsbild einordnen. Der Masterplan Landschaft und Siedlung wurde vom Gemeinderat genehmigt. Er wird nun in den teilregionalen Richtplan Landschaft überführt und damit auch für die Region und den Kanton verbindlich.
- Um Durchgangsverkehr vom Bypass durch das Schwäbis in Richtung Innenstadt zu verhindern, wird auf der Mittelstrasse eine für Anstösser einfach zu betätigende Barriere errichtet. Das ganze Schwäbis wird zur Tempo 30 Zone. Auch dadurch wird die Schwäbisstrasse stark vom Verkehr entlastet. Auf der Stockhornstrasse wird wegen des erwarteten Mehrverkehrs die Sicherheit für die Velofahrenden verbessert. Dies geschieht mit einem Radstreifen Richtung Ziegeleikreisel. Mit einem Umbau der Pförtneranlage am südlichen Eingang zum Wohngebiet soll das Geschwindigkeitsniveau weiter gesenkt werden. Eine Mittelzone wird die Schulwegsicherheit auf der Zulgstrasse erhöhen.
Der Gemeinderat hat zudem die zahlreichen kritischen Äusserungen aus der Mitwirkung bezüglich der Einzonung der Restflächen zwischen der Bernstrasse und der Parallelstrasse zur Kenntnis genommen. Eine Einzonung wird frühestens anlässlich der nächsten Ortsplanungsrevision zum Thema. Dazu ist auf jeden Fall eine Volksabstimmung notwendig.
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Barriere Mittelstrasse
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Tempo 30 Zone Schwäbis
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Mittelzone zur Schulwegsicherung auf der Zulgstrasse |
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