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Fragen

Haben Sie Fragen oder Anmerkungen zum Bypass Thun Nord?


Sammlung häufiger Fragen:

Wieso wird statt des Bypass Thun Nord nicht die südliche Aarequerung im Bereich Lauitor realisiert?

Die Gesamtverkehrsstudie hat ergeben, dass der Bypass Thun Nord weiten Teilen der Agglomeration Thun einen höheren Nutzen bringt als die Aarequerung Süd. Er bewirkt nicht nur eine Verkehrsentlastung, sondern bindet auch wichtige Entwicklungsgebiete direkt an die Autobahn an. Längerfristig wird sich zeigen, ob es die Aarequerung Süd noch braucht.


Wieso braucht es eine zusätzliche Strasse parallel zur bestehenden Bernstrasse?

Die Bernstrasse kann keinen zusätzlichen Verkehr mehr verarbeiten. Das parallele neue Strassenstück zur Stockhornstrasse erlaubt es, den Verkehr von Steffisburg direkt auf den Autobahnzubringer zu leiten und die Bernstrasse dadurch zu entlasten. Dadurch entsteht Entwicklungsspielraum für Steffisburg. Gleichzeitig wird die Erreichbarkeit des Stadtzentrums und der Gemeinden am rechten Thunerseeufer verbessert.


Wieso braucht es den Zubringer Heimberg Süd?

Die Anbindung des Gebietes Heimberg Süd an den Bypass erscheint heute nicht sehr dringend. Langfristig bringt sie der Gemeinde Heimberg Vorteile, z.B. die Entlastung der Gurnigelstrasse vom Schwerverkehr und dadurch neue Spielräume für Wohn- und Arbeitsgebiete.


Wieso führt der Bypass nicht über die Panzerbrücke?

Die Armee will das AMP-Areal und die Panzerbrücke weiterhin nutzen. Panzer auf dem Bypass würden den Verkehr in unzulässiger Weise behindern und gefährden.


Wieso dauert die Realisierung des gesamten Bypass so lange?

Der Bypass Thun Nord wird in Etappen realisiert, um die Investitionen auf mehrere Jahre zu verteilen. Einfluss auf den Baubeginn haben die Beiträge aus dem Infrastrukturfonds, welche vermutlich erst 2011 gesprochen werden und das Freiwerden von militärisch genutzten Gebäuden im ESP Thun Nord Steffisburg, welche für den Bypass abgerissen werden müssen.

Wie viel kostet der Bypass Thun Nord und wer bezahlt ihn?

Die Kosten werden auf rund 70 Mio Franken geschätzt. Der Bypass hat gute Chancen, ab 2011 zur Hälfte aus dem Infrastrukturfonds des Bundes finanziert zu werden. Den Rest übernimmt zu einem grösseren Teil der Kanton Bern. Die Gemeinden leisten ebenfalls einen Beitrag.


Welche Auswirkungen hat der Bypass Thun Nord auf die Grundwasserfassung Burgerguet?

Der Bypass Thun Nord tangiert die Grundwasserschutzzone S2 der Fassung Burgerguet, deren Konzession 2013 ausläuft. Die Trinkwasserförderung muss während der Bauzeit des Bypass Thun Nord eingestellt werden. Die ausreichende Trinkwasserversorgung wird jedoch gewährleistet bleiben. Für die Zeit nach der Bauphase ist ein Betrieb mit verkleinerter Schutzzone und reduzierter Entnahmemenge vorgesehen. Da ohnehin in der Region die Versorgungssicherheit erhöht werden soll, planen das WWA des Kantons Bern und die betroffenen Gemeinden und Gesellschaften im Rahmen des regionalen Wasserversorgungsplanes einen zusätzlichen Fassungsstandort in der Oberen Au zu realisieren. Ein Teil der Kosten dieser Ersatzmassnahme wird über das Projekt Bypass Nord zu tragen sein .