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Der Bypass Thun Nord ist ein verkehrstechnisch und städtebaulich anspruchsvolles Vorhaben und stellt hohe Anforderungen an die Planung:
- Zur Erarbeitung des Vorprojektes wurde 2006 ein Studienauftrag durchgeführt. Das Planungsteam um das Ingenieurbüro B+S hat in der Folge den Auftrag zur Erarbeitung des Strassenplanes für den Bypass erhalten. Das Genfer Architekturbüro ADR sorgt für eine gute städtebauliche und landschaftliche Integration des Strassenprojektes. Die Gestalt der neuen Aarebrücke wurde im Sommer 2008 im Rahmen eines Studienauftrags definiert. Der Auftrag zur Projektierung der Brücke ging an das Ingenieurbüro Bänziger zusammen mit der Architektin Corinna Menn.
- Die Planungsarbeiten zum Bypass Thun Nord erfolgen in engem Kontakt mit den betroffenen Gemeinden, Quartierorganisationen
und Grundeigentümern.
- Der Entwurf des Strassenplanes und die Begleitprojekte in Thun, Steffisburg und Heimberg wurden im Frühherbst 2008 der Öffentlichkeit zur Mitwirkung vorgelegt.
- Der Strassenplan wurde auf Grund der Mitwirkungseingaben und weiterer Erkenntnisse angepasst und konkretisiert.
- Die Projektauflage des Bypass Thun Nord und seiner Begleitprojekte fand vom 11. Januar bis 11. Februar 2011 statt. Gegen den Bypass Thun Nord wurden 21 Einsprachen eingereicht, vier weitere betrafen das Einbahnregime in der Innenstadt. Die Einspracheverhandlungen finden bis im Juni 2011 statt.
- Der Grosse Rat des Kantons Bern wird voraussichtlich im 1. Quartal 2012 über den Baukredit befinden.
- Die Bauarbeiten werden im Jahr 2013 beginnen. Die Inbetriebnahme ist für 2017 oder 2018 vorgesehen.
Zeitplan
| Erarbeitung Strassenplan |
2010 / 2011 |
| Planauflage / Genehmigungsverfahren |
2011 |
| Kreditgenehmigung durch den Grossen Rat |
2012 |
| Baubeginn |
frühestens 2013 |
Inbetriebnahme |
ca. 2017 / 2018 |
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