|
Mit dem Projekt Bypass Thun Nord erhält die Agglomeration Thun im Norden eine zusätzliche Aarequerung.
Zum eigentlichen Strassenprojekt des Bypass Thun Nord gehören:
- Der Autobahnzubringer A6, der in der Glättimühle in einen doppelspurigen Kreisel münden wird (1).
- Die neue Aarequerung, welche das Herzstück des Bypass Thun Nord bildet. Sie zweigt in der Glättimühle vom Autobahnzubringer ab und führt dem AMP-Areal entlang über die Aare und durch den ESP Thun Nord Steffisburg zur Allmendstrasse (2).
- Die Verbindung Stockhornstrasse, welche parallel zur Berntrasse durch das Glockental zur Stockhornstrasse führt und den Verkehr von Steffisburg künftig direkt und ohne die Bernstrasse zu belasten auf den Autobahnzubringer oder die neue Aarequerung leitet (3).
Damit der Verkehr auf den Bypass gelenkt wird braucht es zudem zwingend:
- Massnahmen in der Innenstadt, welche die Fahrt über die Innenstadt für den Durchgangsverkehr unattraktiv machen. Dieses Ziel wird durch kurze Einbahnstrecken auf den Innenstadtbrücken erreicht (4).
- Eine Verkehrsbeschränkung auf der Mittelstrasse (5), welche Durchgangsverkehr vom Bypass zur Innenstadt unterbindet und Verkehrsberuhigungsmassnahmen im Schwäbis (6).
Nicht zwingende Bestandteile, aber sinnvolle Ergänzungen des Bypass Thun Nord sind:
- Die Anpassungen an der Stockhornstrasse (7) und des Ziegeleikreisels (8) sowie an der Zulgstrasse (9)
- Die Erschliessungsstrasse zum Gebiet Steffisburg Station, welche die Gemeinde Steffisburg ab dem Kreisel Glättimühle realisieren wird.
Die Erschliessungsstrasse ins Gebiet Heimberg Süd mit einem zusätzlichen Kreisel auf dem Autobahnzubringer wurde von der Gemeinde Heimberg sistiert.
|